Die Farben der Kunst, Teil III: Zwischen Wachstum und Verderben: Grün – Geschichte einer ambivalenten Farbe (Seminar)

mit
Florian Britsch, M. A., Dr. Alice Gudera

Termin:
Freitag, 28. Juni 2024
11.00 bis 15.00 Uhr
Kostenbeitrag:
32 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
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Grün ist heutzutage die nahezu universelle Farbe der Natur, der Gesundheit und nicht zuletzt der Ökologie. Das war jedoch nicht immer so: Die längste Zeit war Grün als Farbstoff und Pigment so schwer zu gewinnen und so instabil wie in seiner Bedeutung ambivalent: Symbol des Lebens und der Liebe auf der einen Seite, war es andererseits mit Gift, Unglück und Neid sowie dem Teufel, Drachen und anderen monströsen Kreaturen assoziiert. In den grünbezogenen Tischen unserer Spielcasinos leben diese Bedeutungsdimensionen ebenso weiter wie in der Rede von den »kleinen grünen Männchen«.

In unserer Seminarreihe zeichnen wir die Kunst- und Kulturgeschichte der wichtigsten Farben und ihrer Verwendung im europäisch-amerikanischen Sprachraum von der Antike bis in die Gegenwart nach – vor diesem Hintergrund erscheint auch so manches Werk aus der Sammlung der Hamburger Kunsthalle in neuem Licht. Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen.

Grün ist heutzutage die nahezu universelle Farbe der Natur, der Gesundheit und nicht zuletzt der Ökologie. Das war jedoch nicht immer so: Die längste Zeit war Grün als Farbstoff und Pigment so schwer zu gewinnen und so instabil wie in seiner Bedeutung ambivalent: Symbol des Lebens und der Liebe auf der einen Seite, war es andererseits mit Gift, Unglück und Neid sowie dem Teufel, Drachen und anderen monströsen Kreaturen assoziiert. In den grünbezogenen Tischen unserer Spielcasinos leben diese Bedeutungsdimensionen ebenso weiter wie in der Rede von den »kleinen grünen Männchen«.

In unserer Seminarreihe zeichnen wir die Kunst- und Kulturgeschichte der wichtigsten Farben und ihrer Verwendung im europäisch-amerikanischen Sprachraum von der Antike bis in die Gegenwart nach – vor diesem Hintergrund erscheint auch so manches Werk aus der Sammlung der Hamburger Kunsthalle in neuem Licht. Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen.

Florian Britsch, M. A.
Florian Britsch, M. A.
Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Hamburg. Fachgebiete: Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Als Mitarbeiter der Freunde der Kunsthalle zuständig für das Veranstaltungsprogramm. Veröffentlichungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts; Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater / Theaterakademie Hamburg.
Florian Britsch, M. A.
Florian Britsch, M. A.
Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Hamburg. Fachgebiete: Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Als Mitarbeiter der Freunde der Kunsthalle zuständig für das Veranstaltungsprogramm. Veröffentlichungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts; Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater / Theaterakademie Hamburg.
Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Alice Gudera ist Kunsthistorikerin, Lehrbeauftragte an der Universität Bremen und freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen, wo sie zuletzt als Co-Kuratorin an der Jubiläumsausstellung Geburtstagsgäste – Monet bis van Gogh. Gustav Pauli und der Kampf um die Moderne beteiligt war.
Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Alice Gudera ist Kunsthistorikerin, Lehrbeauftragte an der Universität Bremen und freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen, wo sie zuletzt als Co-Kuratorin an der Jubiläumsausstellung Geburtstagsgäste – Monet bis van Gogh. Gustav Pauli und der Kampf um die Moderne beteiligt war.