Das repräsentative historistische Hauptgebäude der Universität Hamburg an der Moorweidenstraße, errichtet 1909–1911 nach einem Entwurf der Architekten Distel & Grubitz, ist bis heute ein eigenwilliger Solitär im Stadtraum. Als moderner Eisenbetonbau ausgeführt, stellt das Haus architektonisch eine Verbindung barocker Schlossfassaden aus der süddeutschen Heimat der Architekten mit der zeitgenössischen amerikanischen »Campus-Kuppel« dar. Eingeweiht wurde es 1911 als Veranstaltungsgebäude des Allgemeinen Vorlesungswesens, diente gleichzeitig als Kolonialinstitut und wurde mit der Gründung der Universität 1919 deren Hauptsitz. Von 2002 bis 2024 wurde das Gebäude vom Hamburger Büro DFZ Architekten in mehreren Bauabschnitten instandgesetzt, behutsam modernisiert und um ein Universitätsmuseum ergänzt.
Das repräsentative historistische Hauptgebäude der Universität Hamburg an der Moorweidenstraße, errichtet 1909–1911 nach einem Entwurf der Architekten Distel & Grubitz, ist bis heute ein eigenwilliger Solitär im Stadtraum. Als moderner Eisenbetonbau ausgeführt, stellt das Haus architektonisch eine Verbindung barocker Schlossfassaden aus der süddeutschen Heimat der Architekten mit der zeitgenössischen amerikanischen »Campus-Kuppel« dar. Eingeweiht wurde es 1911 als Veranstaltungsgebäude des Allgemeinen Vorlesungswesens, diente gleichzeitig als Kolonialinstitut und wurde mit der Gründung der Universität 1919 deren Hauptsitz. Von 2002 bis 2024 wurde das Gebäude vom Hamburger Büro DFZ Architekten in mehreren Bauabschnitten instandgesetzt, behutsam modernisiert und um ein Universitätsmuseum ergänzt.



