Das monumentale Treppenhaus der Hamburger Kunsthalle steht mit seinem Bildprogramm von Valentin Ruths und Arthur Fitger sinnbildlich für das bürgerliche Museum. Nach dem Zweiten Weltkrieg durch eine graue Farbfassung neutralisiert und zur Spielstätte der zeitgenössischen Kunst umgewidmet, erfuhr der Raum erst in den 1990er-Jahren eine aufwendige Restaurierung, die weitgehend den Zustand der 1880er-Jahre wiederherstellte.
Im Gespräch widmen sich Eva Keochakian und Andrea Völker der bewegten Geschichte dieses zentralen Ortes. Dabei wird exemplarisch auch der zwischen 1881 und 1885 nur kurz präsentierte, danach knapp 135 Jahre im Depot verwahrte und im Rahmen der jüngst erschienenen Kleinen Reihe erforschte Erstauftrag – vier Supraporten von Gustav Spangenberg – erstmals wieder öffentlich gezeigt.
Das monumentale Treppenhaus der Hamburger Kunsthalle steht mit seinem Bildprogramm von Valentin Ruths und Arthur Fitger sinnbildlich für das bürgerliche Museum. Nach dem Zweiten Weltkrieg durch eine graue Farbfassung neutralisiert und zur Spielstätte der zeitgenössischen Kunst umgewidmet, erfuhr der Raum erst in den 1990er-Jahren eine aufwendige Restaurierung, die weitgehend den Zustand der 1880er-Jahre wiederherstellte.
Im Gespräch widmen sich Eva Keochakian und Andrea Völker der bewegten Geschichte dieses zentralen Ortes. Dabei wird exemplarisch auch der zwischen 1881 und 1885 nur kurz präsentierte, danach knapp 135 Jahre im Depot verwahrte und im Rahmen der jüngst erschienenen Kleinen Reihe erforschte Erstauftrag – vier Supraporten von Gustav Spangenberg – erstmals wieder öffentlich gezeigt.
Studium der Illustration, Malerei und Druckgraphik (HAW Hamburg / Winchester School of Art, England) sowie der Kunst- und Bildgeschichte (Humboldt-Universität zu Berlin). Seit 2020 Promotion zum Thema Kanonbildung in Sammlungspräsentationen der Kunst des 19. Jahrhunderts an Leuphana Universität Lüneburg und in Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle. Dort ab 2010 u. a. kuratorische Assistentin, Führungen und Veranstaltungen sowie 2018–2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Co-Kuratorin der Jubiläumsausstellung zum 150. Geburtstag des Museums.
Studium der Illustration, Malerei und Druckgraphik (HAW Hamburg / Winchester School of Art, England) sowie der Kunst- und Bildgeschichte (Humboldt-Universität zu Berlin). Seit 2020 Promotion zum Thema Kanonbildung in Sammlungspräsentationen der Kunst des 19. Jahrhunderts an Leuphana Universität Lüneburg und in Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle. Dort ab 2010 u. a. kuratorische Assistentin, Führungen und Veranstaltungen sowie 2018–2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Co-Kuratorin der Jubiläumsausstellung zum 150. Geburtstag des Museums.
Eva Keochakian ist seit 1991 als Restauratorin an der Hamburger Kunsthalle tätig und verantwortet seit 1997 die konservatorische Betreuung der Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhunderts. Sie war maßgeblich an der Restaurierung des Treppenhauses beteiligt.
Eva Keochakian ist seit 1991 als Restauratorin an der Hamburger Kunsthalle tätig und verantwortet seit 1997 die konservatorische Betreuung der Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhunderts. Sie war maßgeblich an der Restaurierung des Treppenhauses beteiligt.