Verführbarkeit und Jenseitshoffnung: Hieronymus Bosch, Der Garten der Lüste, um 1503, Madrid, Museo Nacional del Prado
Termin:
Freitag, 03. April 2026
16.00 bis 18.15 Uhr
Kostenbeitrag:
18 Euro, ermäßigt bis 30 Jahre 12 Euro
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Den Garten der Lüste schuf Hieronymus Bosch (um 1450–1516) höchstwahrscheinlich 1503 anlässlich der Hochzeit Heinrichs III. von Nassau-Breda. Im Brüsseler Palast diente das fulminante Werk als Hochzeits- und Ehespiegel von innovativer Finesse. Nie zuvor wurde die christliche Vorstellung von der Erschaffung des Menschen über seine Begierden, Freuden und Irrungen bis zur Vision der Hölle in einer derart phantasiereichen Bildsprache geschildert.

In einer unnachahmlichen Kombination aus Wirklichkeitstreue und Erfindung entfaltet Bosch die großen Themen seiner Zeit: Verführbarkeit, Sünde und Bußfertigkeit. Mittelalterliche Traditionen verschmelzen in genialer Weise mit einer neuartigen Sicht auf die Welt um 1500, und dies vor der religiösen, kulturellen und politischen Folie s’Hertogenboschs, der Geburts- und Wirkungsstätte des Künstlers.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.

Den Garten der Lüste schuf Hieronymus Bosch (um 1450–1516) höchstwahrscheinlich 1503 anlässlich der Hochzeit Heinrichs III. von Nassau-Breda. Im Brüsseler Palast diente das fulminante Werk als Hochzeits- und Ehespiegel von innovativer Finesse. Nie zuvor wurde die christliche Vorstellung von der Erschaffung des Menschen über seine Begierden, Freuden und Irrungen bis zur Vision der Hölle in einer derart phantasiereichen Bildsprache geschildert.

In einer unnachahmlichen Kombination aus Wirklichkeitstreue und Erfindung entfaltet Bosch die großen Themen seiner Zeit: Verführbarkeit, Sünde und Bußfertigkeit. Mittelalterliche Traditionen verschmelzen in genialer Weise mit einer neuartigen Sicht auf die Welt um 1500, und dies vor der religiösen, kulturellen und politischen Folie s’Hertogenboschs, der Geburts- und Wirkungsstätte des Künstlers.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.
Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Alice Gudera ist Kunsthistorikerin, Lehrbeauftragte an der Universität Bremen und freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen, wo sie zuletzt als Co-Kuratorin an der Jubiläumsausstellung Geburtstagsgäste – Monet bis van Gogh. Gustav Pauli und der Kampf um die Moderne beteiligt war.
Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Alice Gudera ist Kunsthistorikerin, Lehrbeauftragte an der Universität Bremen und freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen, wo sie zuletzt als Co-Kuratorin an der Jubiläumsausstellung Geburtstagsgäste – Monet bis van Gogh. Gustav Pauli und der Kampf um die Moderne beteiligt war.