Kaputte Typen, zudem Brüder im Geiste, sieht man in beiden Gemälden, das eine in der Hamburger Kunsthalle, das andere in den Kunstsammlungen NRW in Düsseldorf beheimatet. Allerdings, während sich der Namenlose im Bild von 1916, an der Liebe leidend, in Süchten verzehrt, massakriert sein Pendant in der Kunsthalle, 1918 in Malerei gebannt, als pathologischer Fall das Objekt seiner sexuellen Begierde. In beiden Werken geht es um (selbst- und fremd-) mörderische Männlichkeit, entsprechend ihrer Entstehung während des Ersten Weltkriegs, in dem Allerweltskerle, ob Täter, ob Opfer, mehr oder minder irre wurden. Ebenso wie
Der Liebeskranke als Selbstporträt, bezieht sich John, der Frauenmörder, ein Alter ego von Grosz, auf den Künstler. Changierend zwischen depressivem Dandy und krankem Killer, agiert er zerstörerisch statt schöpferisch: am Bild der Frau. Warum, erklärt das Seminar.
Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.
Kaputte Typen, zudem Brüder im Geiste, sieht man in beiden Gemälden, das eine in der Hamburger Kunsthalle, das andere in den Kunstsammlungen NRW in Düsseldorf beheimatet. Allerdings, während sich der Namenlose im Bild von 1916, an der Liebe leidend, in Süchten verzehrt, massakriert sein Pendant in der Kunsthalle, 1918 in Malerei gebannt, als pathologischer Fall das Objekt seiner sexuellen Begierde. In beiden Werken geht es um (selbst- und fremd-) mörderische Männlichkeit, entsprechend ihrer Entstehung während des Ersten Weltkriegs, in dem Allerweltskerle, ob Täter, ob Opfer, mehr oder minder irre wurden. Ebenso wie
Der Liebeskranke als Selbstporträt, bezieht sich John, der Frauenmörder, ein Alter ego von Grosz, auf den Künstler. Changierend zwischen depressivem Dandy und krankem Killer, agiert er zerstörerisch statt schöpferisch: am Bild der Frau. Warum, erklärt das Seminar.
Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.

Dr. Karoline Künkler
Studium der Bildenden Kunst, Kunstgeschichte, Kunstsoziologie, Erziehungswissenschaften und Germanistik an der Kunstakademie sowie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dort Promotion mit der Dissertation „Aus den Dunkelkammern der Moderne. Destruktivität und Geschlecht in der Bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts“ (erschienen 2012). Dozentin und Autorin für Kunstgeschichte, Lehraufträge an den Universitäten Oldenburg und Düsseldorf.
Dr. Karoline Künkler
Studium der Bildenden Kunst, Kunstgeschichte, Kunstsoziologie, Erziehungswissenschaften und Germanistik an der Kunstakademie sowie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dort Promotion mit der Dissertation „Aus den Dunkelkammern der Moderne. Destruktivität und Geschlecht in der Bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts“ (erschienen 2012). Dozentin und Autorin für Kunstgeschichte, Lehraufträge an den Universitäten Oldenburg und Düsseldorf.