Der Vorgängerbau der Staatsoper, das Stadttheater an der Dammtorstraße, entstand 1827 einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel – lange wurde angenommen, die schlichten Fassaden gingen auf eine Überarbeitung durch Carl Ludwig Wimmel zurück. Als Ort bürgerlicher Emanzipation und Wirkungsstätte von Komponisten wie Richard Wagner und Gustav Mahler kam dem Stadttheater große Bedeutung zu. 1874 wurde es von Martin Haller umgebaut, wobei Schinkels Innenraum erhalten blieb. Dies hatte auch Priorität bei der Sanierung von 1926 durch Distel & Grubitz, bei der das heutige Bühnenhaus entstand. 1934 fand die Umbenennung in »Staatsoper« statt, 1943 wurde das Zuschauerhaus zerstört. Beim Wiederaufbau 1955 lehnte sich der Architekt Gerhard Weber mit seinem umstrittenen Entwurf und der transparenten Fassade an Schinkels Ursprungsidee an.
Der Vorgängerbau der Staatsoper, das Stadttheater an der Dammtorstraße, entstand 1827 einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel – lange wurde angenommen, die schlichten Fassaden gingen auf eine Überarbeitung durch Carl Ludwig Wimmel zurück. Als Ort bürgerlicher Emanzipation und Wirkungsstätte von Komponisten wie Richard Wagner und Gustav Mahler kam dem Stadttheater große Bedeutung zu. 1874 wurde es von Martin Haller umgebaut, wobei Schinkels Innenraum erhalten blieb. Dies hatte auch Priorität bei der Sanierung von 1926 durch Distel & Grubitz, bei der das heutige Bühnenhaus entstand. 1934 fand die Umbenennung in »Staatsoper« statt, 1943 wurde das Zuschauerhaus zerstört. Beim Wiederaufbau 1955 lehnte sich der Architekt Gerhard Weber mit seinem umstrittenen Entwurf und der transparenten Fassade an Schinkels Ursprungsidee an.



