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Dörte F. Meyer: Besuch bei der Hamburger Modedesignerin

Moderation: Dr. des. Veronika Schöne
10. Mai 2017 (19.30 Uhr - 21.00 Uhr)
ausgebucht

Praktisch und trotzdem elegant: Kaum ein Begriffspaar wird mehr beschworen als das. Es ist fast schon überstrapaziert in der Mode – und zeigt deshalb, dass es immer noch ein Desiderat ist. Die Hosen, Blusen, Jacken, Kleider und Mäntel von DFM sind jedoch genau das: praktisch und elegant.

Dörte F. Meyer, die zunächst nicht Mode, sondern Kunst studierte, hat Basics in ihrem Programm, die sie in verschiedenen Ausführungen und gerne auch nach Maß anfertigt: weite Anzughosen, schmale Jacketts, schlichte Hemden, fließende Kleider – Klassiker, die jedoch durch eine sehr tragbare Schnittführung bestechen und von raffinierten, aber unaufdringlichen Kragenformen, Wickelungen, Raffungen, Asymmetrien aufgelockert werden.

Hier kann man aufatmen: Denn wer seine Lieblingsstücke gefunden hat, kann darauf zählen, sie auch noch Jahre später wieder zu bekommen. Die Hamburger Modedesignerin folgt nicht der Logik unablässig neuer Kollektionen, sondern bleibt dem Bewährten treu. Neues entsteht als Variation des Vertrauten, dem sie mit einem ausgeprägten Sinn für Farben und Stoffe immer andere Seiten abgewinnt. Das ist alles andere als hanseatisch dunkelblau – und bietet trotzdem Tragbares für alle Gelegenheiten.

Wir besuchen Dörte F. Meyer in ihrem Geschäft in Ottensen, sprechen über Trends und Tragbarkeiten und auch darüber, was Kunst mit Mode zu tun hat.


STUDIOBESUCH UND GESPRÄCH Doerte F. Meyer
MODERATION Veronika Schöne
TERMIN Mittwoch, 10. Mai, 19.30 bis 21 Uhr
ORT Hamburg-Ottensen
KOSTEN 15 Euro, Studierende bis 30 Jahre 12 Euro, Zuzahlung für Nicht-Mitglieder 3 Euro

Dr. des. Veronika Schöne
Dr. des. Veronika Schöne
Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Romanistik in Hamburg, Berlin und Rom. Seit 1999 freie Journalistin (u. a. SZ und NZZ), Autorin und Dozentin. Seit 2005 Veranstaltungen, seit Sommer 2007 zunächst Programmplanung für die Jungen Freunde, ADVANCED und seit August 2019 für die neue Programmsparte @ART. Dissertation über den Zufall in der Gegenwartskunst.