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Kirchenbau der Moderne in Hamburg, Teil IV: Die Frohbotschaftskirche in Dulsberg

Führung mit Dipl.-Ing. Sabine Kock
13. Oktober 2019 (15.00 Uhr - 16.30 Uhr)

100 Jahre Bauhaus – das Jubiläumsjahr ist Anlass, den Einfluss der Schule zu beleuchten und ihre Wirkungsmacht bis heute zu verfolgen. Für uns wird es Ausgangspunkt einer Reise durch den modernen Kirchenbau in Hamburg. Zum Abschluss wollen wir der Frage nachgehen, wie viel vom Geist der Moderne im zeitgenössischen Kirchenbau noch übriggeblieben ist.

Der Dulsberg ist eine Keimzelle der Moderne der Weimarer Epoche. In zentraler Lage am Straßburger Platz entstand 1935-37 die Frohbotschaftskirche durch die Architekten Dyrssen und Averhoff, die im Jahr 1929 den Bau des ersten Verwaltungsgebäudes für den Flughafen Fuhlsbüttel in radikal moderner Haltung realisiert hatten. Am Dulsberg – in nationalsozialistischer Zeit – fiel der Kirchenbau weit traditioneller aus. Unter dem heutigen Druck schrumpfender Gemeinden entstand die Frage nach einem neuen Umgang mit dem alten Bau. Das Ergebnis ist eine „inneren Transformation“, bei der das Hamburger Büro WRS Architekten und Stadtplaner GmbH ein Haus-im-Haus-Prinzip angewandt hat: ein ungewöhnliches Beispiel für die Mehrfachnutzung von liturgischer Handlung, Kindertagesstätte und Gemeinderäumen.

LEITUNG Dipl.-Ing. Sabine Kock
TERMIN Sonntag, 13. Oktober 2019, 15 bis 16.30 (Frohbotschaftskirche)
KOSTENBEITRAG 18 Euro je Rundgang, Studierende bis 30 Jahre 15 Euro
Anmeldung erforderlich

Dipl.-Ing. Sabine Kock
Dipl.-Ing. Sabine Kock
Studium der Architektur; freiberufliche Tätigkeit als Dipl.-Ing. Architektur; Veranstaltungsangebote zur Architektur und zum Städtebau für die Freunde der Kunsthalle e. V. und die Hamburgische Architektenkammer; langjährige Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Studiendekanin an der AMD Akademie Mode & Design, Fachbereich Design der Hochschule Fresenius in Hamburg. Mitglied des Kuratoriums der internationalen Künstlerinnenstiftung „Die Höge“; seit März 2019 Co-Leiterin des Hamburgischen Architekturarchivs.