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Ursprung und Erlösung: Max Beckmann und das Thema der Androgynie in Kunst und Literatur (Präsenz-Seminar)

Präsenz-Seminar mit Dr. Gabriele Himmelmann
07. Oktober 2020 (14.00 Uhr - 16.30 Uhr)
Wir bieten dieses Seminar auch noch zu anderen Terminen an.

Als Zeitgenosse erlebte Max Beckmann, wie sich festgeschriebene Rollenmuster veränderten und Geschlechtergrenzen aufzulösen begannen. Diese Übergänge zeigen sich in seinem Werk. Das Thema der Androgynie interessierte Beckmann dabei in besonderem Maße. Literarisch und philosophisch gebildet, setzte er sich auch mit den Schriften zum Thema auseinander. Diese nehmen ihren Anfang mit Platons »Symposion«; spätestens seit der Romantik avancierte das Thema dann zu einem der wirkmächtigsten Motive in Kunst und Literatur. Der platonische Androgynie-Mythos, der die Erfahrung des Verlusts und die Sehnsucht nach der verlorenen Hälfte ins Zentrum stellt, bildet auch den Ausgangspunkt unseres Seminars. Von hier gehen wir – immer mit Blick auf die Werke Max Beckmanns – den weiteren bildkünstlerischen wie literarischen Bearbeitungen des Themas bis hin zu Thomas Mann und Robert Musil nach. Das Seminar findet im Veranstaltungsraum statt.

PRÄSENZ-SEMINAR
TERMIN Mittwoch
, 07. Oktober 2020, 14 bis 16.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 24 Euro, für Nichtmitglieder zzgl. Eintritt
ORT Veranstaltungraum Galerie der Gegenwart
Anmeldung erforderlich

Dr. Gabriele Himmelmann
Dr. Gabriele Himmelmann
Studium der Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften; seit Jahren freiberuflich in der Erwachsenenbildung tätig, u. a. regelmäßig für die Freunde der Kunsthalle. Außerdem Lehrbeauftragte für Kunstgeschichte am Zentrum für Weiterbildung (ZFW) der Universität Hamburg sowie an der TU Hamburg-Harburg.