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Kunst und Kanon. Sammlungspräsentationen der Kunst des 19. Jahrhunderts, Teil I: 1869–1886 (Präsenz-Seminar)

Präsenz-Seminar mit Andrea Völker, M. A.
22. Oktober 2020 (15.00 Uhr - 17.30 Uhr)

Seit über einem Jahrhundert bilden »Meisterwerke« der Romantik, des Realismus, Naturalismus und Impressionismus die Hauptanziehungspunkte musealer Präsentationen der Kunst des 19. Jahrhunderts. Insbesondere in Deutschland hat sich dabei ein Kanon rund um nationale sowie französische Protagonisten herausgebildet, der immer weiter tradiert wird. Als unzeitgemäß oder »schwächer« eingestufte Werke wanderten dagegen ins Depot oder wurden im Laufe der Jahre abgegeben. Die Folge ist, überspitzt gesagt, die immer gleiche Präsentation einer linearen Entwicklungsgeschichte »moderner Kunst«. Doch wann und wie kam es zu dieser Angleichung?
Kunst und Kanon. Wer bestimmte den heutigen Kanon und warum? Gibt es noch Überbleibsel der musealen Gründungsjahre, und wenn ja, wo sind sie zu finden? Anlässlich der Wiedereröffnung des Makart-Saals beleuchten wir – mit einem ver gleichenden Blick auf die Alte Nationalgalerie in Berlin (eröffnet 1876) – die frühen Jahre der Hamburger Kunsthalle bis zum Amtsantritt Alfred Lichtwarks 1886. Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie im Außenraum vor der Kunsthalle statt.

PRÄSENZ-SEMINAR
TERMIN Donnerstag
, 22. Oktober 2020, 15 bis 17.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 24 Euro, für Nichtmitglieder zzgl. Eintritt
ORT Veranstaltungraum Galerie der Gegenwart und Außenraum vor der Kunsthalle
Anmeldung erforderlich

 Andrea Völker, M. A.
Andrea Völker, M. A.
Studium der Illustration, Malerei und Druckgraphik (HAW Hamburg / Winchester School of Art, England) sowie der Kunst- und Bildgeschichte (Humboldt-Universität zu Berlin). Seit 2018 Promotion im Kolleg „PriMus – Promovieren im Museum“ der Leuphana Universität Lüneburg zum Thema Kanonbildung in Sammlungspräsentationen der Kunst des 19. Jahrhunderts – in Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle. Dort ab 2010 u. a. kuratorische Assistenz, Führungen und Veranstaltungen und seit 2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin.